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Dresden-Prag eine Bahnverbindung von europäischer Bedeutung

Die Metropolregionen Dresden und Prag sollen durch eine circa 43 Kilometer lange Neubaustrecke zwischen Heidenau und Ústí nad Labem besser angebunden werden. Die anvisierten höheren Geschwindigkeiten bis 200 km/h im Personen- und 120 km/h im Schienengüterverkehr ermöglichen deutlich kürzere Reise- bzw. Transportzeiten und eröffnen Raum für wirtschaftliches Wachstum. Im Hinblick auf den zunehmenden internationalen Verkehr auf der Verbindung Berlin – Dresden – Prag ist die Schiene zudem die umweltfreundliche Alternative zur Autobahn. Die Eisenbahnverbindung zwischen Dresden und Prag liegt auf dem europäischen TEN-V-Korridor Orient/Östliches Mittelmeer. Er verbindet die deutschen Nord- und Ostseehäfen mit den wirtschaftlichen Zentren in Südosteuropa.

Das Vorhaben befindet sich zurzeit im Raumordnungsverfahren. Im Rahmen dieses formalen Verfahrens werden verschiedene Varianten der Streckenführung innerhalb eines definierten Untersuchungsraums durch die Raumordnungsbehörde bewertet. Dafür werden Einzelgutachten erstellt sowie Sachverständige, Umweltbehörden, Bürgerinitiativen und Träger öffentlicher Belange mit einbezogen. Das ROV ermittelt im Vorfeld, welche räumlichen Eingriffe mit dem Bauvorhaben verbunden sind. Dabei werden Kriterien wie die Auswirkungen auf Mensch und Landschaft, Natur, Lärm, Geologie sowie Topografie betrachtet.

Vom 6. Januar bis 28. Februar werden Unterlagen zum Raumordnungsverfahren in den Gemeinden öffentlich ausgelegt oder können unter www.lds.sachsen.de. abgerufen werden.

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